16. August 2010

Hybridräder

Ich fahr öfters Bahn nach Erlangen um von dort aus Touren in die Fränkische zu starten.
Der neue Trend für die 50-Jährigen mit großem Portemonnaie scheinen mir die Hybridräder von zb. Riese und Müller etc.
Bewaffnet mit allem technischen Schnick-Schnack (GPS, Pulsmesser etc) stehen gesunde Paare in der Bahn und schaffen kaum ihre 20-Kilobikes die Stufen hochzuwuchten.

Lauscht man den Gesprächen kann man sich nur wundern:
„Ja, mit 2 Akkus müsste man doch 70 Kilometer am Tag schaffen…"
„Hast du schon das Taxi angerufen für das Gepäck, Schatz"
bekleidet im Hochsommer mit der High-Tech-3Lagen-Jacke (scheinbar friert man neuerdings beim Radfahren und schwitzt nicht mehr)…




3 Kommentare:

GRAS.GRUEN hat gesagt…

ich wollte meiner mutti so ein teil aufschwatzen - aber ganz ehrlich, ihr rad müsste 20 stufen hoch in den keller ins haus am hang. praktisch unmöglich...

blacksurf hat gesagt…

wozu denn?
Meine Eltern sind 70 und fahren noch beide fleissig Trekkingrad. Die machen locker 50 km-Touren mit eigener Muskelkraft.
Warum muss man immer Superlative suchen?
Jetzt bieten die in der Schweiz schon Alpenxtouren mit diesen Rädern an *kopfschüttel*

Wenn die Fitness nur für 20 kilometer reicht ist es doch auch wunderschön:)
Aber da hat die Industrie einfach wieder was gefunden um Kohle zu machen.
Und ehrlich die meisten fahren E-Bikes nicht aus gesundheitlichen Gründen oder Handicaps sondern weil es scheinbar so bequem ist.

GRAS.GRUEN hat gesagt…

na ja - für mutti wärs schon net schlecht - denn nach hause sind die letzten meter auf nen 3/4 km über 10% steil ... ich dachte das wäre nett - aber sie schiebt halt lieber
und ich dachte, wenn die muskelkraft langsam etwas nachläßt und man gerne weit fährt sind die dinger echt super !