11. Juli 2006

roter Bereich…

















1830 schlug ich pünktlich an der Veste auf. Etliche Biker standen schon am Treffpunkt und warten.
Meine zwei Bikefreunde trafen kurze Zeit später ein
Das Thermometer zeigte immer noch 30 Grad.
Nachdem es langsam voll wurde, teilte ein Guide vom DAV in drei Gruppen ein.

1 Gruppe „Die gemütlichen Fahrer"
2 Gruppe „Motto: Techniktraining"
3 Gruppe „schnell und weiter"

Ich entschloss mich für Gruppe 3, den der Guide war mir ein wohlbekannter - unser Oberförster.
Unsere Gruppe war die kleinste mit 5 Bikern… Ich war mal wieder die einzige Frau alle anderen waren in Gruppe 1 unterwegs.

„Das kann ja heiter werden" schoss es mir durch den Kopf, aber dann war die Entscheidung schon gefallen es gab kein Zurück mehr und mit Vollgas gings los…

Schon nach den ersten Hügeln, ging die Pumpe, die Hitze war ziemlich heftig, der Griff zur Trinkflasche erfolgte in immer kürzeren Abständen.
An pausieren war nicht zu denken, weil wenn man stehen blieb wurde man von stechenden Viechzeug aufgefressen…
Ein Mitfahrer leerte seinen Helm aus, es rannte der Schweiss als Sturzbach herunter!

„Bravo - da hattest du dich wieder auf was eingelassen"
und das am Feierabend dachte ich mir immer wieder, ich hätte es ja auch gemütlich haben können…

Der Daumen meldet sich durch die Hitze auch wieder und zickte :(

Aber dann, dann kam das AHA-Erlebnis, am Rückweg lag ein Downhill, gespickt mit Tonscherben und Steinen.Ich blieb dicht hinter den beiden Epics…
*Wow* ging das gut mit meinen Silberpfeil ich kannte den Weg und war wirklich erstaunt mit wieviel Karacho ich den
jetzt mit meinem neuen Gefährt runtersausen konnte. Wir liessen die 2 Hardtailfahrer gnadenlos stehen *haha*

An einer Wegkreuzung verabschiedeten wir uns dann von meinen zwei Gefährten, den der eine saß schon 4 Std auf dem Bike und musste noch eine Stunde nachhause fahren. Am Ende standen dann wohl über 100 Kilometer auf seinem Tacho.

Also gings zu dritt weiter Richtung Biergarten. Nach der zweiten Apfelsaftschorle trudelten auch die anderen Gruppen ein und ich machte mich dann noch in der Dämmerung auf den Heimweg.

Die Anstrengung war längst vergessen, das kribbeln der Schnackenstiche auch und ein wohliges Gefühl der Müdigkeit breitete sich aus und ich fuhr dem Sonnenuntergang entgegen nachhause.

(37 Kilometer, 18,7 Schnitt, 1 Trinkflasche, 2 Apfelsaftschorlen, )

6 Kommentare:

rc505 hat gesagt…

Dem Sonnengang entgegen nach hause ... oh, wie schön. Wahrscheinlich am Kanal entlang?

(Wenn der Daumen zu sehr zwickt, einfach ab das Ding ;-)

bye H.

GRAS.GRUEN hat gesagt…

Ich sag mal SILBERPFEIL... der Name sagt doch schon alles ;-)). Wenn da da mal nicht blitzeschnelle damit sein willst !

S.A.F.E - Instruktor hat gesagt…

du lässt es mal wieder krachen ;-) ich seh schon der silberpfeil war eine gute und richtige entscheidung, du bist schon verschmolzen ;-)

Anonym hat gesagt…

Bis auf den Absatz mit den Hardtails wird der Text genehmigt. Warum fahren wir eigentlich nie irgendwelche langen Berge hoch, wo wir Hardtail-Fahrer euch Fully-Fahrer mal abhängen können. Bei mir waren es übrigens genau 50 km und 20 km/h und 2 Wasserflaschen ...
Das Bild mit dem "Wasser aus dem Helm" ist wohl leider doch nix geworden ???

blacksurf hat gesagt…

hehe:)
jetzt weiss ich endlich wer hinter „vertex" steckt

blacksurf hat gesagt…

ach ja das Bild vom "Wasserhelm"
ist leider nix geworden…