18. Juni 2006

schwuckenalarm in franken







Pünktlich um kurz nach 13 Uhr schlug ich am Steiner Schloss mit dem „Prinzen“ auf. Da erwartet mich schon Gefährtin Coffee. Mit dem Coffee-Express gings Richtung Ansbach.
Schnell war der passende Rhythmus gefunden ich klemmte mich in den Windschatten und wir düsten die B14 entlang. Kette rechts. Ich wollte ursprünglich bis Heilsbronn mitfahren und dann übers Fürther Land zurück. Der Asphalt rollte gut und nach kurzer Besprechung der Lage beschloss ich bis Ansbach mitzureiten.. Kurz vor Ansbach hörte ich ein leises Zischen
vor mir. Ich zog die Bremse, Coffee griff nach hinten und zückte den Ersatzschlauch. Schon nach wenigen Minuten gings weiter,so ein Malheur konnten uns von der Mission nicht abhalten, galt es ja für mich noch das Fürther Hinterland zu erobern für Coffee bis nach Feuchtwangen zu reiten.

Nach einer kurzen DopingPause bei der italoMafia (schwarzes Gold rann die Kehle runter)
trennten sich unsere Wege.
Ich beschloss der B14 den Rücken zu kehren und mir den Weg über kleine Straßen und Käffer heimzusuchen, wollte ich doch noch ein paar „Hubl und Hügala“ erklimmen und an lauschigen Tälern vorbeidüsen…

10 Kilometer nach Ansbach überfiel mich der Hunger hatte ich nicht zu Mittag gespeist und an Proviant vergessen.
Schnell war eine Edeka geplündert, die Riegel im Trikot verstaut und weiter ging auf kleinen Landstraßen Richtung Dietenhofen. In Petersdorf wurde ich je ausgebremst: Fränkische Straßenblockade: Vor mir wurde just in dem Moment ein Kärwabaum hochgezogen und das ganze Dorf war versammelt…



Kurzer Zwischenstopp und weiter ging es, kurz vor Großhabersdorf entschied ich mich doch noch die Festung hoch zu Cadolzburg zu erobern.












Als Neuschweinin muss man ja seinen Pflichten nachkommen. Erfolgreich hetzte ich meinen Prinzen die Landstraße hoch und oben angekommen nach Einnahme der Festung konnte ich nicht umhin nochmals die italienische Mafia zu unterstützen, das ganze untermalt von zünftigen Humpfdata-Klängen der Cadolzburger Kärwaboam.

Fürth – Stein – Heilsbronn – Ansbach – Egloffswinden – Weihenzell – Petersdorf – Warzfelden – Kleinhaslach – Großhabersdorf – Ammerndorf - Cadolzburg –Fürth

Steckenlänge ca 80 Kilometer

1 Kommentar:

rc505 hat gesagt…

schön war's anscheinend und ich weiß endlich, was ein "Kärwabaum" ist ...